Wachstum in neuen Strukturen nach Merger 

Funktion: 2006-2009, Regional Vice President in MEA plus Russia at Merck KGaA, Total Employees Region: 500, approx 220 mEUR Turnover 

Ausgangslage und Situation: 

PMI in MEA & Russia. Zwei sehr unterschiedliche Firmen (Merck – Serono) mussten in einer neuen Struktur zusammengefasst werden. Ziel: Erhalt des Umsatz Wachstums und Erhalt des Produkt know-hows in allen Ländern. 

Maßnahmen: 

Neu Gründungen von Legal Entities (Moskau, Tunis, Dubai). Erfolgreicher HR Prozess fuer 6 General Manager und Regional Team. Team Building und Business Struktur (z.B. Business Meetings) um Team Kultur und Geschäft voranzutreiben. 

Ergebnisse: 

Marktwachstum über Benchmark in allen Regionen/Ländern von 170 mEUR auf ca 220 mEUR in knapp zwei Jahren (+27%) 

Belastbare Strukturen in allen Ländern mit know-how für das integrierte Produktportfolio. 

Harmonische Integration nach Kauf eines Wettbewerbers

Funktion: 2011-2012, CEO Netherlands Merck B.V., Gesamt Anzahl MA ca 350, Pharma Umsatz ca. 40 mEUR 

Ausgangslage und Situation: 

Post Merger Integration, Niederlassung in den Niederlanden: Zukauf von Millipore durch Merck 2011. Integration von Customer Service Center (Mitarbeiter 250, Betriebsrat) und anderen Einheiten in die bestehenden Merck Strukturen. 

Maßnahmen: 

Angleichung von Compliance-, Legal- und Finanz- Richtlinien. Neuordnung von Richtlinien,  z.B.  Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat oder Dienstwagen Richtlinie. 

Ergebnisse: 

Beendigung vor Ablauf des Ziel-Datums mit Zustimmung des Betriebsrates. 

Reibungsloser Wechsel auf neue Richtlinien ohne negative Auswirkungen auf das Geschäft.

Komplexitätsreduzierung durch Sanierung mit nachfolgendem Verkauf einer Tochtergesellschaft 

Funktion: 2019-2020, Chief Operating Officer Allergopharma, Deutschland, Gesamtmitarbeiter Commercial: 150, Umsatz 100 mEUR 

Ausgangslage und Situation: 

Verkauf eines mittelständigen Unternehmens aus dem Konzernportfolio: Firma nicht profitable. Kein Strategischer Fit für den Konzern. Sanierung und Verkauf angestrebt.

Maßnahmen: 

Deutliche Verbesserung der Kostenstruktur im weltweiten Vertrieb. Beitrag insbesondere durch Anpassung der Kosten in operativem Geschäft, z.B. Auslandsniederlassungen. 

Verkauf des Unternehmens innerhalb von 12 Monaten. 

 

Ergebnisse: 

Erhebliche Anhebung der Gesamtrentabilität innerhalb eines Rechnungsjahres. Verkauf deutlich vor Zielfrist, innerhalb von 5 Monaten nach Ausbietung. 

Rentabilitäts-Steigerung des Produktportfolios durch Lizenz-Vergabe 

Funktion: 2018-2019, General Manager Merck Korea, Mitarbeiter 133, Umsatz 78 mEUR 

Ausgangslage und Situation: 

Portfolio Auslizenzierung in Merck-Korea: Teil des Portfolios nicht profitable genug und mit negativem Effekt auf Gesamt-Rentabilität. 

Maßnahmen: 

Teilportfolio an Vertriebspartner zur Vermarktung gegen Lizenzgebühren übergeben. Mitarbeiter Reduktion von ca 45 MA, z. Teil  Übernahme des Teams durch Partner.

Ergebnisse: 

Anhebung der Gesamtrentabilität von 2-3% (Operativer EBIT).

Viel hilft nicht viel, sondern RICHTIG hilft viel - Erfolgreicher Produktlaunch durch cleveres Marketing 

Funktion: 2010-2014, CEO Netherlands Merck B.V., Total Employees 350, Pharma Umsatz ca. 40 mEUR  

Ausgangslage und Situation: 

Neues Produkt in PKU (Phenylketonurie), bisherige (Global Corporate) Launch Strategie nicht erfolgreich. Kein Geld vom HQ für weitere Marketing Aktionen. Erwarteten Umsätze blieben aus.

Maßnahmen: 

Fokus auf KOL und Studie mit neuem Testverfahren an führender Universität (Groningen). Lokaler Budget shift von anderen Produkten, Gesamt-Marketingbudget blieb neutral.

Ergebnisse: 

Initiale Investition von 500 TEUR für Studie (Patienten Tests). Dann Aufnahme des Testes in Rückerstattung durch Krankenkassen, stabile Umsätze von ca 5 mEUR/a mit geringen operative Kosten. Erfolgreichster Launch innerhalb des Konzerns. Höchster Umsatz weltweit nach USA und Deutschland, trotz geringer Marktgröße der NL.

Kundenkenntnis richtig übersetzt führt zu Wachstumsschub 

Funktion: 2016-2018, General Manager Merck Korea, Mitarbeiter 133, Umsatz 78 mEUR 

Ausgangslage und Situation: 

Stagnierende Umsätze eines wichtigen Onkologie Produktes trotz Marktwachstum in dem Segment "Colorektaler Krebs" mit Marktanteil Verlust.

Maßnahmen: 

Fokus auf zusätzliche neue Zielgruppe (Chirurgen) da in ca 30% der Krankenhäuser Chirurgen mit Schwerpunkt Leberresektionen wichtige Entscheidungstreiber waren. 

Ergebnis: 

Erneutes Wachstum von 5-10% in den nächsten zwei Jahren und Marktanteil Zuwächse.

„Channel Switch“ von Großhandel auf „Direct Sales“ verdoppelt Marktanteil 

Funktion: 2010-2014, CEO Netherlands Merck B.V., Total Employees 350, Pharma Umsatz ca. 40 mEUR  

Ausgangslage und Situation: 

Niederlande, Gonadotropine: Preissenkungen durch Krankenkassen-Erlasse. Marktanteilgewinne von Billig- Anbietern, Marktanteilverluste für unser Portfolio. 

Maßnahmen: 

Umstellung von Grosshandel auf Direkt-Belieferung mit Einsparung von 8% Marge. Preissenkung um 4%, Neuverteilung der Restmarge auf eigene Logistikkosten und Krankenhäuser. Ausweitung des Service Porfolios (z.B. Training für Krankenhaus Personal). 

Ergebnisse: 

Geringer Preisunterschied im Vergleich zu günstigeren Anbietern, aber in Balance mit Produktvorteilen. Durch Direktverträge und Service Angebot Steigerung des Markanteils von 35% auf knapp 60% in 18 Monaten. 

Rückgewinnung von Marktanteilen durch das „kleine Sales-Einmaleins“ und klare KPI's

„Kunden. Einfach. Machen“ 

Funktion: 2014-2015 CEO Merck Benelux, Gesamt Anzahl MA 550, Pharma Umsatz 90 mEUR 

Ausgangslage und Situation: 

Belgien: Stagnierende Umsätze eines Onkologie Produktes trotz Marktwachstum in dem Segment (Colorectal Cancer) (Marktanteil Verlust). Jahresziel Erreichung in Gefahr (-15% hinter Ziel). 

Maßnahmen: 

Austausch des BU Heads. Einführung von Sales Force Effektiveness (SFE) Massnahmen. Klare KPIs und Reporting Struktur. Neuordnung der Target-Kunden nach Marktforschung. Update der Produkt- Materialien und Kernaussagen über das Produkt im Dialog mit den Kunden.

Ergebnisse: 

Rückgewinnung der Marktanteilverluste. Jahresziel noch erreicht.

 “Das geht nicht” – gibt es nicht! Fax goes Online - Digitalisierung des Produkt- Bestellprozesses 

 Funktion: 2019-2020, Chief Operating Officer Allergopharma, Deutschland, Gesamtmitarbeiter Commercial: 150, Umsatz 100 mEUR

Ausgangslage und Situation: 

Status Quo: Personaliserte Produktbestellungen per Fax durch Apotheken. Dadurch keine Schnittstelle im Customer Service Center zum ERP System. Hoher manueller Arbeitsaufwand mit hoher Fehlerquote.

Maßnahmen: 
Digitale Bestellung durch die Apotheke anhand des Rezeptes. Nutzung der MSV3 Schnittstelle des Apothekenbestellsystems. Digitale Datenübertragung ins ERP. 

Ergebnisse: 

Reduktion der manuellen Nachbearbeitung, Fokus auf echten “Kundenservice”, Reduktion der MA von 15 auf 10, Vereinfachung der Konfektionierung . 

Digitalisierung der Customer Journey steigert Kundenstamm um 40% (Target Marketing) 

Funktion: 2016-2018, General Manager Merck Korea, Mitarbeiter 133, Umsatz 78 mEUR  

Ausgangslage und Situation: 

Aufbau eines digitalisierten Omnimarketing – und Vertriebsmodells: Kostendruck, Änderung des Kundenverhaltens, mangelnder “Reach”.

Maßnahmen: 

Digitalisierung aller Materialien, Ausarbeitung von Customer Journeys zum “Storytelling”, Anpassung der Marketing Abt., Training von sog. “Telereps”.

Ergebnisse: 

Kontakt pro Kunde erhöht, Senkung der Cost per call, Ausweitung des Kundenstammes (von 1700 auf 2200).

Vorwärtsintegration ermöglicht Margensprung: BestellApp für den Großhandel 

Funktion: 2016-2018, General Manager Merck Korea, Mitarbeiter 133, Umsatz 78 mEUR 

Ausgangslage und Situation: 
Digitalisierung und Vereinfachung des Order Prozesses mit dem Grosshandel: Sehr kleinteiliger Grosshandelmarkt (Korea) mit ca 60 Grosshändlern, zum Teil als Familienbetriebe. Bestellung über Fax. Kaum Überblick über gelagerte Mengen. Hohe Kosten, viel Admin. 

.

Maßnahmen: 
Digitalisierung der Bestellung über eine App auf dem Mobiltelefon mit Auslösung einer Bestellung (auf Wunsch). Reduktion der Grosshändler auf 40.

Ergebnisse: 

Reduktion der Admin von 30 min auf 3 min pro Bestellung, Margengewinn von ca 2-3%, kompletter Überblick der Ware in Transit (Lager).